Rechnung vom „Transparenzregister“- Was soll das ?


Viele Vereine wurden per Post aufgefordert, Gebühren in Höhe von derzeit 4,90 € pro Jahr für eine Eintragung im sog. „Transparenzregister" zu zahlen.

Ist das SPAM und kann das weg ?


Nein, ein kurzer Blick unter https://www.transparenzregister.de/treg/de/start?2 klärt zumindest schon mal darüber auf, was das eigentlich soll, nämlich

„… Das zum 27.12.2017 gestaffelt einsehbare, zentrale Transparenzregister ist als ein so genanntes Auffangregister konzipiert. Über das Transparenzregister müssen Gesellschaften oder sonstige juristische Personen Angaben zum wirtschaftlichen Eigentümer machen, sofern sich diese Angaben nicht bereits aus Eintragungen und Dokumenten aus bestimmten anderen öffentlichen Registern ergeben. Entsprechend sind im Transparenzregister neben direkten Eintragungen zum Transparenzregister auch die weiteren einschlägigen Register zugänglich, aus denen sich der wirtschaftlich Berechtigte ableiten lässt….„

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Digitaltag-Initiative stellt Leitlinien für digitale Teilhabe vor


Wie wir uns informieren, wie wir einkaufen, lernen, miteinander kommunizieren, ärztlichen Rat einholen, oder Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung in Anspruch nehmen – Digitalisierung verändert unseren Alltag und unser Berufsleben tiefgreifend. Jede und Jeder muss in die Lage versetzt werden, sich souverän und sicher, selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen.

Mit dem Ziel, digitale Teilhabe für alle zu fördern, haben sich 27 Organisationen in der Initiative »Digital für alle« zusammengeschlossen. Denn wir sind der Meinung: Nur gemeinsam können wir den digitalen Wandel gestalten.

Dazu haben wir den jährlich stattfindenden Digitaltag ins Leben gerufen. Mit zahlreichen Aktionen wollen wir die unterschiedlichen Aspekte der Digitalisierung beleuchten und gemeinsam diskutieren: über Sorgen und Ängste, über Chancen und Herausforderungen. Gemeinsam wollen wir Einblicke geben, Digitalisierung erlebbar und damit verständlich machen.

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© Text - und Bildquellen: DFA Digital für alle GmbH

Datenschutz an Schulen - Microsoft Teams oder Nichts

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Unser Gastautor ist Schüler und will nicht, dass seine Schule ohne Zustimmung persönliche Daten mit Microsoft teilt. Statt auf die Kritik einzugehen, schlagen die Verantwortlichen vor, dass er nicht am Online-Unterricht teilnimmt – bis die Schüler:innen sich gemeinsam auflehnen. Ein Erfahrungsbericht. 

Wenn ich an die letzte Stelle des Aktivitätenverlaufs meines Sprachassistenten schaue, sehe ich dort "Hey Google, wie wird das Wetter". Ja, ich hatte einen Sprachassistenten, der meine Sprachkommandos irgendwo auf einen mir unbekannten Server in die Welt schickte. Einmal sagte ich zu einer Freundin: "Ich will, dass Google alle meine Kontakte hat, damit sie mir noch besser helfen können". Ich habe die Dienste geliebt, die ich heute um alles in der Welt meiden will. Wenn das Unternehmen mich fragte, ob ich Daten zur "Produktverbesserung" bereitstellen wollte, willigte ich ohne Nachdenken ein – es schien ja für einen gemeinnützigen Zweck zu sein. Wie viele Accounts ich bei Anbietern hatte, die mir scheinbar kostenlose Dienste angeboten haben? Ich weiß es nicht mehr. Aber ich habe mit der Zeit herausgefunden, dass sie viel mehr kosteten als Geld.

Der Verlauf meiner Aktivitäten bei Google endet im Oktober 2018. Zu diesem Zeitpunkt verstand ich, dass Digitalisierung auf Dauer nicht funktioniert ohne gewisse Rahmenbedingungen. Dies war vermutlich davon geprägt, dass ich schon viele Jahre programmierte und ich mich immer mehr für die Hintergründe der undurchschaubaren digitalen Welt interessierte. Ich distanzierte mich von Anwendungen der Unternehmen, die mir nicht transparent darlegen konnten, welche Daten sie wie nutzten. Ich wollte nicht mehr in der Währung Daten bezahlen.

Während ich im privaten Bereich selbst entscheiden kann, was ich nutzen möchte, war es jedoch ein weiter Weg, das auch in der Schule zu erreichen.

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© Textquelle: Netzpolitig.org | 21.01.2021 um 12:59 Uhr - Gastbeitrag, Lukas Wagner - in Datenschutz - 166 Ergänzungen | https://netzpolitik.org/2021/microsoft-teams-oder-nichts

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