„Hauptgrund für Mobbing ist Langeweile in der Schule”

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In der aktuellen Pisa-Studie gab fast jeder sechste der befragten Schüler an, regel­mäßig Opfer von Aus­grenzungen und Beleidigungen zu werden. Nun hat sich ein elf­jähriges Mädchen in Berlin das Leben genommen, eine mögliche Ursache soll Mobbing in der Schule sein.

Manuela Richter-Werling ist Mit­gründerin von Irrsinnig Menschlich e. V. Der Verein hat sich als Ziel gesetzt, über seelische Gesund­heit, Krisen und Erkrankungen aufzuklären und Vor­urteile gegen­über Menschen mit seelischen Erkrankungen zu verringern. Richter-Werling organisiert unter anderem Aktions­tage und leistet Auf­klärungs­arbeit an Schulen und für Lehr­kräfte.

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© Quellenverweis: Dieser Artikel erschien am 05.02.2019 in der Süddeutschen Zeitung Autor: Matthias Kohlmaier, Bildquelle: pixabay

Deutscher Schulpreis 2020 - Informationen zur Ausschreibung

Allgemeinbildende und berufliche Schulen in öffentlicher oder privater Trägerschaft in Deutschland sowie Deutsche Auslandsschulen können sich für den Deutschen Schulpreis 2020 bewerben. Bewerbungen sind ab dem Frühjahr 2019 ausschließlich über das Online-Bewerberportal möglich. Von allen Bewerberschulen wählen die Auswahlgremien – bestehend aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern – die Schulen aus, die im Januar und Februar 2020 von Juryteams besucht und begutachtet werden. Danach nominiert die Jury des Deutschen Schulpreises bis zu 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis 2020.

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© Deutscher Schulpreis, Ausschreibung 2020

Wie Fördervereine immer stärker die Schulen prägen

Immer mehr Menschen engagieren sich ehrenamtlich für eine bessere Qualität der Bildung an Schulen und Kinder­tages­stätten. Das zeigte der Survey 2018 der Zivil­gesell­schaft in Zahlen (ZiviZ). Unter den neuen zivil­gesell­schaftlichen Bildungs­partnern nehmen die Kita- und Schul­förder­vereine eine heraus­ragende Rolle ein. In den vergangenen zehn Jahren haben die Förder­vereine im Bildungs­bereich einen regel­rechten Boom erlebt. Wie können Schulen dieses zivil­gesell­schaftliche Bildungs­engagement am besten nutzen, und wie gelingt es, auch in sozial schwachen Regionen aktive Kita- und Schul­förder­vereine auf­zubauen? Darüber sprach das Schulportal mit Katja Hintze, der Vorstands­vorsitzenden der Stiftung Bildung. Die spenden­finanzierte Stiftung Bildung unter­stützt und berät bundes­weit ehren­amtlich Engagierte in den Kita- und Schul­förder­vereinen.

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© Deutsches Schulportal, Autorin Florentine Anders, Bildquelle: Stiftung Bildung (Berlin)

„Menschen stärken Menschen"


50.000 Patenschaften für Menschen mit Fluchterfahrungen gibt es etwa bundesweit. Zehn Prozent hat allein die spendenfinanzierte Stiftung Bildung initiiert. Jetzt wurde das Erfolgsrezept im Rahmen des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen" für eine neue Zielgruppe erweitert.

Viele Kinder und Jugendliche in Deutschland leben in Umständen, die den Start ins Leben erschweren. Maßgeblich helfen können Pat*innen an ihrer Seite. „Das zeigen unsere Erfahrungen aus drei Jahren im Patenschaftsprogramm des Bundes eindrucksvoll", sagt Katja Hintze, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bildung.

Ausweitung für sozial Benachteiligte

Ein Hemmschuh für die Betroffenen können Fluchterfahrungen sein, aber auch der soziale Hintergrund. Entsprechend wurde das 2016 initiierte Programm in Regie des Bundesfamilienministeriums nun zu „Chancenpatenschaften" ausgebaut. Zukünftig sollen zum Beispiel auch junge Menschen profitieren, deren Eltern sie nur wenig in der Schule unterstützen können.

Stiftung Bildung baut Präsenz aus

Bereits letztes Jahr hat die Stiftung Bildung dazu in acht weiteren Bundesländern Teams aufgebaut. An die bisherige Arbeit lasse sich dabei gut anknüpfen, sagt Stiftungsvorsitzende Hintze. Rund fünf Tausend Patenschaften hat man bereits beigetragen, als eine von 23 mitwirkenden Organisationen. Das Besondere: Als einzige Trägerin fördert die Stiftung Bildung Patenschaften nur zwischen Minderjährigen und das über ein bundesweites Netzwerk zu Kita- und Schulfördervereinen.

Hilfe unter Gleichaltrigen

„Diese Hilfe unter Gleichaltrigen ist sehr niedrigschwellig", so Hintze. Die Kinder und Jugendlichen arbeiten zusammen für die Schule, lernen voneinander oder verbringen einfach gemeinsam Freizeit. Neben Minderjährigen können bei den Chancenpatenschaften auch Erwachsene und Familien dabei sein. Hier gibt es weitere Informationen zur Teilnahme am Programm. 

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© Stiftung Bildung, Bildnachweis: Pixabay,3dman_eu

Bücher spenden – Schatzkammer Schulbibliothek

Was wäre Harry Potter ohne die Bibliothek von Hogwarts? Als besonderer Ort des Wissens sind Schulbibliotheken aus Büchern für Kinder kaum wegzudenken. Das gilt in vielen Ländern auch im echten Leben. Deutschland hinkt hier hinterher. Um die Bibliotheken kümmern sich oft nicht die Schulträger sondern Freiwillige. Die spendenfinanzierte Stiftung Bildung unterstützt sie – zusammen mit Menschen, die Geld für Schulbibliotheken und Bücher spenden.

Gemütlich sieht die Runde aus. In einer Sitzecke aus großen runden Polstern haben sich einige Kinder ins Lesen vertieft. Davor stehen bunt verteilt ihre Schuhe. Wir sind in einer Schulbibliothek. Umrahmt von Bücheregalen, Tischen mit Stühlen und Computerarbeitsplätzen geht es hier gerade sehr konzentriert zu. Es ist Lesezeit, später fängt die Ausleihe an. Dann ist es deutlich lebendiger. Richtig Trubel herrscht, wenn die Kinder in ganzen Gruppen kommen. Als Teil des Unterrichtes lernen sie dann, wie eine Bibliothek funktioniert oder – je nach Alter – wie man Literatur recherchiert, zum Beispiel für ein Referat. Einmal in der Woche ist noch Vorlesestunde. Dann wird es gemütlich und die Kinder können sich was wünschen. An der Tür hängt dann ein Schild mit „Bitte nicht stören". Jetzt ist es umgedreht und sagt: „Hier können sie Bücher spenden". 

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© Stiftung Bildung, Bildnachweis: ergoliner/pixabay

Alles Gute zum Neuen Jahr 2019


Der "Runde Tisch der Vereine Hamburg" und der "Landesverband der Kita-, Schul- und Fördervereine Hamburg e.V." wünscht allen Vereinen, Vorständen und Mitglieder ein erfolgreiches, gutes und sicheres Jahr 2019. Und wir können Euch mitteilen, dass es in diesem Jahr viele neue Förderprogramme und Projekte geben wird, die Eure Arbeit noch effektiver, leichter und mit Blick auf die DSGVO und den erweiterten Richtlinien des BSI rechtlich sicherer gestalten lassen.

Mit den Projektinitiativen "Education Digital" und "NCO Digital" wird es für alle Vereine, Vorstände und Mitglieder erstmals eine Art "digitalen Airbag" geben sowie "Kommunikationswerkzeuge" bereit gestellt werden, welche z.B. die Übergabe eines Vereins an neue Vorstandsmitglieder, das komplette Archiv- und Verwaltungswesen und die "unterbrechungsfreie Fortführung" der Vereinskommunikation zu einem "Kinderspiel" werden lässt. Neugierig? Gut so. Und das wird nicht das einzige bleiben, was uns das neue Jahr an Möglichkeiten anbieten wird. Wir alle freuen uns auf Euch und eine konstruktive und kooperative Zusammenarbeit.   

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© Pixabay, Mohamed Hassan • Dublin/Ireland

Fördergelder für Kita-, Schul- und Fördervereine abrufen


Fördergelder abrufen 


Jetzt noch Fördergelder für Kita-,Schul-und Fördervereine abrufen und bereits in diesem Jahr durchstarten.

Alle Fördergelder können für Projekte der Kita-, Schul- und Fördervereine in Zusammenarbeit mit Schule oder einem externen Träger (z.B. Schülerfirmen, Klima-AGs, Schullandheime, Sportvereine, Betreuungseinrichtungen etc.) auch über einen längeren Zeitraum nachfinanziert werden.



Informationen, Beratung und Beantragung über: Regionalbeauftragte der "Bundesstiftung Bildung" für Hamburg:

Frau Tanja König
Tel.: 040-882 157 743

E-Mail: chancen-patenschaften@lsfh.de


Herr Norbert Fahrenkrug
Tel.: 040-68980229
Email: chancen-patenschaften@lsfh.de


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Mitmacher in Schulen gesucht ....

Hier ist eine einfach umsetzbare Projekt-Idee und das passende Unterrichtsmaterial dazu. Wir starten eine Bewegung und suchen engagierte Lehrkräfte mit ihren Klassen, die Vanessa helfen, ihre Vision zu verbreiten – die Welt von Plastik zu befreien. Vanessa ist erst 10, aber schon eine große Umweltschützerin. In ihrem Dorf hat sie schon mal angefangen. Jetzt will sie alle Kinder mit ihrer Vision anstecken. Vielleicht startet hier gerade etwas so Großartiges wie damals, als Felix Finkenbeiner mit seiner Vision Bäume zu pflanzen die Plant-for-the-Planet Bewegung in Deutschland ins Rollen brachte. Die Idee ist einfach und du kannst sie genauso einfach umsetzen. Wir arbeiten an Empfehlungen, die wir gemeinsam sammeln. Es wird auch eine Onlinekonferenz geben. Trage dich [ HIER ] ein, wenn du Interesse hast, Empfehlungen zu bekommen oder einfach nur informiert bleiben möchtest.

Bei Fragen erreichst du mich unter 040 609 409 99, per Chat auf unserer Website oder per Mail.

Pünktlich zur europäischen Woche der Abfallvermeidung geht #plastikfastenmachtschule online. Gemeinsam können wir Großartiges vollbringen. Zeige deiner Klasse das Video oder teile den Kurzlink. Sie werden das cool finden. Trage dich in die Liste ein, werde Teil der Bewegung.


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© Mit freundlicher Erlaubnis und in Kooperation mit dem Netzwerk: "Das macht Schule", www.das macht-macht-schule.net

Diesterweg-Stipendium für Begabtenförderung ( Kinder + Familien )

Das Diesterweg-Stipendium ist das erste Familienstipendium in Deutschland. Begabte Kinder und ihre Eltern werden beim Übergang auf eine weiterführende Schule begleitet und gezielt unterstützt. Dazu bietet das Stipendium Akademietage, Ferienkurse, Eltern-Kind-Treffs, individuelle Sprechstunden, einen Bildungsfonds und Familienpaten an.

Entwickelt und erprobt wurde das Diesterweg-Stipendium zunächst von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft in Frankfurt am Main. Zum Schuljahr 2012/13 wurde das Diesterweg-Stipendium in Hamburg eingeführt. Es wird von der Patriotischen Gesellschaft von 1765 in Kooperation mit der Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg durchgeführt und von sechs Hamburger Stiftungen gefördert. Neben der Joachim Herz Stiftung sind dies die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., die BerenbergKids Stiftung, die BürgerStiftung Hamburg, die Dr. Dorothea-Wilhelm-Stiftung und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

Die Vergabe des Hamburger Diesterweg-Stipendiums erfolgt in Zusammenarbeit mit zehn Grundschulen in Hamburgs Osten. Kinder mit einem Begabungspotenzial für eine höhere Schulbildung und ihre Familien, die es aufgrund sprachlicher oder sozialer Gründe manchmal schwer haben, werden von ihren Klassenlehrern für das Stipendium vorgeschlagen und nach einem persönlichen Gespräch mit einer Auswahlkommission in das zwei Jahre dauernde Stipendienprogramm aufgenommen.

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© IHR KONTAKT ZU UNS: Joachim Herz Stiftung Langenhorner Chaussee 384 22419 Hamburg T. +49 40 533295-0 F. +49 40 533295-77 info(at)joachim-herz-stiftung(dot)de

Unternehmen lernen, Zukunft gestalten

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Zu einer global nachhaltigen Zukunft müssen besonders Firmen beitragen – und dazu wirtschaftliche, ökologische und soziale Ziele in Einklang bringen. Doch wie funktioniert nachhaltige Unternehmensführung in der Praxis? Die spendenfinanzierte Stiftung Bildung fördert Schulprojekte, die das vermitteln. Jetzt gibt es dafür weitere Unterstützung von der Joachim Herz Stiftung.

Unternehmerische Bildung ist eine Investition in die Zukunft. Diese Erkenntnis untermauerte jüngst eine Studie des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) zu Schüler*innenfirmen. Damit wirtschaftlicher Erfolg in der Zukunft dauerhaft Bestand hat, braucht es jedoch mehr. „Unternehmerisch denken und handeln – ethisch und nachhaltig wirtschaften", lautet daher der Titel des Förderfonds „Entrepreneurship Education" der Stiftung Bildung. 2017 hat sie ihn zusammen mit der Karl Schlecht Stiftung aufgelegt. Dritte Partnerin ist seit Kurzem die Joachim Herz Stiftung. Die in Hamburg ansässige Stiftung unterstützt und betreibt in ihrem Programmbereich Wirtschaft Projekte zur ökonomischen Bildung, zum Beispiel mit einer eigenen Unterrichtsreihe zum Thema „Entrepreneurship Education".

„Je komplexer unsere Welt wird, umso mehr brauchen wir junge Menschen, die ihre eigene Zukunft und die unserer Gesellschaft aktiv mitgestalten", sagt Katja Hintze, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bildung. „Das erfordert Selbständigkeit, globales Verantwortungsbewusstsein und Kreativität – und einen ethischen Kompass."

Wie will ich leben? Ist Wirtschaft und sind Unternehmen eigentlich gerecht? Was kann ich als Einzelne*r für eine faire Gesellschaft tun? Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt des bundesweiten Förderfonds der drei Stiftungen. Die schulischen Projekte machen entsprechendes unternehmerisches Denken und Handeln praktisch erfahrbar.

Erfolgreiche Beispiele gibt es bereits viele – etwa die Werkstatt einer Oldenburger Schule, in der Schüler*innen von Fahrrädern bis Elektrogeräten fast alles reparieren oder recyceln. Einige der beteiligten Jugendlichen dürften später selbst ein Unternehmen gründen. Das jedenfalls legen die Erkenntnisse der BMWi-Studie zu Schüler*innenfirmen nahe.

Damit faire und nachhaltige unternehmerische Bildung und Projekte Fahrt aufnehmen, braucht es engagierte Schulleitungen und Lehrkräfte, die die Jugendlichen unterstützen. Immer öfter erhalten sie zudem Hilfe von Schulfördervereinen. Über diese stellt die Stiftung Bildung Kontakt zu vielen Projekten vor Ort her und gibt Geld.


Ein weiterer Vorteil:
Die Aktivitäten der Schüler*innen könnten auch rechtlich unter dem Dach des Schulfördervereins laufen und so die Schule entlasten.
 

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© Stiftung Bildung, Joachim Herz Stiftung, Karl Schlecht Stiftung IHR KONTAKT ZU UNS: Joachim Herz Stiftung Langenhorner Chaussee 384 22419 Hamburg T. +49 40 533295-0 F. +49 40 533295-77 info(at)joachim-herz-stiftung(dot)de