Bundesweite Initiative - Ich kann was!


Potenziale entdecken und entfalten

Mit der bundesweiten Initiative Ich kann was! unterstützt die Deutsche Telekom Stiftung Projekte und Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Ziel ist es, insbesondere jungen Menschen aus benachteiligtem Umfeld Kompetenzen zu vermitteln, die es ihnen ermöglichen, selbstbestimmt und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und die eigene Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Unter dem Motto „Kompetenzen für die digitale Welt" werden verstärkt Vorhaben unterstützt, die einen kreativen und zugleich kritischen Umgang mit Medien und der digitalen Welt fördern. Kinder und Jugendliche sollen so handlungsorientiert die souveräne Anwendung digitaler Werkzeuge erlernen.

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© Bildquelle: Fotos: Norbert Ittermann Textquelle: Deutsche Telekom

Ideenwettbewerb - Engagiert in Ostdeutschland - MACHEN!2021

MACHEN Sie mit – beim Ideenwettbewerb in den neuen Bundesländern für Projekte, die Menschen zusammenbringen

Bürgerschaftliches Engagement stärkt das soziale Rückgrat unserer Gesellschaft

Heimatgefühl und Gemeinsinn werden vor allem durch Menschen geprägt, die sich vor Ort für eine gute Sache engagieren. Bürgerschaftliches Engagement hat starke Wurzeln auf dem Land und einen hohen Bindungswert. Mit ihrem Gestaltungswillen und ihrer Tatkraft stoßen Engagierte positive Entwicklungen zum Wohle der Gemeinschaft an. Auch das macht Demokratie aus. 

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Norddeutsche Vereine und ehrenamtlich engagierte Bürger*innen schaffen eigene Möglichkeiten Ihrer digitalen Transformation und hybriden Zukunft



Die Anforderungen der DSGVO und der
"Digitalpakt Schule" verschärfen das Problem der grundsätzlichen Unterfinanzierung der Schulvereine zusätzlich. Erleichterungen für Vereine kennt die DSGVO nicht. Im "Digitalpakt Schule" kommen Schulvereine und schulpolitische Gremien ebenfalls gar nicht vor. Die Vereine verzweifeln heute regelrecht an den tatsächlichen und rechtlichen Anforderungen einer zwingenden Digitalisierung und ihrer finanziellen Anforderungen.


Als Landesverbände der Kita-, Schul- und Fördervereine in Hamburg, Schleswig-Holstein und der in Gründung befindliche Landesverband in Mecklenburg-Vorpommern stellen Ihren Mitgliedern daher seit 2018 eine Art "Digitalpakt Schulverein" , Digitalpakt Schule" ( hier liegt die Intension aber alleinig auf schulpolitischen Gremien wie Elternrat, Elternbeitrat oder Schülervertretungen ) und "Digitalpakt Kita"  mit einem OSS basierten Software-Paket auf eigenen Servern in Deutschland kostenlos zur Verfügung. Die Landesverbände in Norddeutschland arbeiten also nicht mehr an einem Umsetzungskonzept, sondern Kita-, Schul- und Fördervereine können von uns bereits heute ein stabil laufendes, datenschutzkonformes Digitalisierungspaket erhalten. Und das bedarf keiner Investition in Milliardenhöhe, wie z.B. der staatliche "Digitalpakt Schule". Damit versuchen wir, die Schere zwischen den zukünftig, vollständig aus Steuermitteln finanzierten, volldigitalisierten Schulen und ihren, politisch gewollten, Schulvereinen mit Uralt-Laptop des Vorsitzenden, zumindest ein wenig zu schließen. Zudem bieten wir unseren Mitgliedern kostenfreie Schulungen im Datenschutz, im Vereinsrecht und im Vereinssteuerrecht an.


Wie man Digitalisierung heute bereits haushaltsschonend und datenschutzkonform umsetzen kann und was an Fachwissen dahinter steckt, dass steht auch jeder gemeinnützigen Organisation sowie ehrenamtlich engagierten Gremien in Bildungs- und Erziehungseinrichtungen zur Verfügung.  Mit "wetalk365",  "wetalk365 Seminar" und "wetalk365teams" stünden zudem datenschutzkonforme Video- und Kommunikationssysteme auf unseren Servern in Deutschland jederzeit zur Verfügung.

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Reform des Gemeinnützigkeitsrechts

Über die Reform des Gemeinnützigkeitsrechts im Zuge des Jahressteuergesetzes 2020 vom 21.12.2020, Stand März 2021

Der folgende Überblick soll in möglichst kurzer und knapper Form einen Einblick in die Reform des Gemeinnützigkeitsrechts geben, bildet jedoch nicht alle Gesetzesänderungen und Anpassungen in vollumfänglicher Breite und Tiefe ab.


EINFÜHRUNG


Nach verschiedenen Anläufen und langwierigen Erörterungen hat der Gesetzgeber nunmehr mit dem Jahressteuergesetz 2020 (JStG 2020) vom 21.12.2020 die Bestimmungen zum Gemeinnützigkeitsrecht reformiert. Die zentralen Änderungen kommen weitgehend bereits für den Veranlagungszeitraum 2020 zum Tragen. Im Anschluss an das Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts (Ehrenamtsstärkungsgesetz) vom 21.03.2013 nutzt er damit nach sieben Jahren erneut die Gelegenheit, gemeinnützigkeitsrechtliche Rahmenbedingungen mit bedeutenden Akzenten an die praktischen Bedürfnisse und gesellschaftliche Entwicklungen anzupassen.

Das am 21.12.2020 ausgefertigte Artikelgesetz ist am 28.12.2020 im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Die Gesetzesänderungen des JStG 2020 treten hinsichtlich der gemeinnützigkeitsrechtlichen Anpassungen weitgehend bereits am Tag nach der Verkündung in Kraft. Die Änderungen der Abgabenordnung, wie z.B. das Gebot der zeitnahen Mittelverwendung, gelten seit dem 28.12.2020 (Tag der Verkündung), Änderungen wie die Anhebung der Übungsleiterpauschale gelten seit dem 01.01.2021, das Zuwendungsempfängerregister tritt erst zum 01.01.2024 in Kraft. 

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© Text- und Bidquelle: Haus des Stiftens

Gemeinnützigkeitsregister, Zuwendungsempfängerregister ? Wat denn nu ?



Ein Gemeinnützigkeitsregister gibt es nicht !


Das „Zuwendungsempfängerregister" allerdings soll es gem. des neuen § 5 Abs.1 S. 1 Nr. 47 FVG erst noch geben und zwar ab 2024 ! Dieses soll dann alle Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen umfassen, die wegen der Förderung gemeinnütziger, mildtätiger oder kirchlicher Zwecke nach § 5 Absatz 1 Nummer 9 KStG steuerbefreit sind. Eingerichtet wird es vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt). Um den steuerlichen Spendenabzug nach § 10b EStG zu erleichtern, werden dort, unter gesetzlicher Freistellung vom Steuergeheimnis , voraussichtlich folgende Daten gespeichert: 

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Rechnung vom „Transparenzregister“- Was soll das ?


Viele Vereine wurden per Post aufgefordert, Gebühren in Höhe von derzeit 4,90 € pro Jahr für eine Eintragung im sog. „Transparenzregister" zu zahlen.

Ist das SPAM und kann das weg ?


Nein, ein kurzer Blick unter https://www.transparenzregister.de/treg/de/start?2 klärt zumindest schon mal darüber auf, was das eigentlich soll, nämlich

„… Das zum 27.12.2017 gestaffelt einsehbare, zentrale Transparenzregister ist als ein so genanntes Auffangregister konzipiert. Über das Transparenzregister müssen Gesellschaften oder sonstige juristische Personen Angaben zum wirtschaftlichen Eigentümer machen, sofern sich diese Angaben nicht bereits aus Eintragungen und Dokumenten aus bestimmten anderen öffentlichen Registern ergeben. Entsprechend sind im Transparenzregister neben direkten Eintragungen zum Transparenzregister auch die weiteren einschlägigen Register zugänglich, aus denen sich der wirtschaftlich Berechtigte ableiten lässt….„

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© Bild von Ro Ma auf Pixabay

Digitaltag-Initiative stellt Leitlinien für digitale Teilhabe vor


Wie wir uns informieren, wie wir einkaufen, lernen, miteinander kommunizieren, ärztlichen Rat einholen, oder Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung in Anspruch nehmen – Digitalisierung verändert unseren Alltag und unser Berufsleben tiefgreifend. Jede und Jeder muss in die Lage versetzt werden, sich souverän und sicher, selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen.

Mit dem Ziel, digitale Teilhabe für alle zu fördern, haben sich 27 Organisationen in der Initiative »Digital für alle« zusammengeschlossen. Denn wir sind der Meinung: Nur gemeinsam können wir den digitalen Wandel gestalten.

Dazu haben wir den jährlich stattfindenden Digitaltag ins Leben gerufen. Mit zahlreichen Aktionen wollen wir die unterschiedlichen Aspekte der Digitalisierung beleuchten und gemeinsam diskutieren: über Sorgen und Ängste, über Chancen und Herausforderungen. Gemeinsam wollen wir Einblicke geben, Digitalisierung erlebbar und damit verständlich machen.

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© Text - und Bildquellen: DFA Digital für alle GmbH

Datenschutz an Schulen - Microsoft Teams oder Nichts

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Unser Gastautor ist Schüler und will nicht, dass seine Schule ohne Zustimmung persönliche Daten mit Microsoft teilt. Statt auf die Kritik einzugehen, schlagen die Verantwortlichen vor, dass er nicht am Online-Unterricht teilnimmt – bis die Schüler:innen sich gemeinsam auflehnen. Ein Erfahrungsbericht. 

Wenn ich an die letzte Stelle des Aktivitätenverlaufs meines Sprachassistenten schaue, sehe ich dort "Hey Google, wie wird das Wetter". Ja, ich hatte einen Sprachassistenten, der meine Sprachkommandos irgendwo auf einen mir unbekannten Server in die Welt schickte. Einmal sagte ich zu einer Freundin: "Ich will, dass Google alle meine Kontakte hat, damit sie mir noch besser helfen können". Ich habe die Dienste geliebt, die ich heute um alles in der Welt meiden will. Wenn das Unternehmen mich fragte, ob ich Daten zur "Produktverbesserung" bereitstellen wollte, willigte ich ohne Nachdenken ein – es schien ja für einen gemeinnützigen Zweck zu sein. Wie viele Accounts ich bei Anbietern hatte, die mir scheinbar kostenlose Dienste angeboten haben? Ich weiß es nicht mehr. Aber ich habe mit der Zeit herausgefunden, dass sie viel mehr kosteten als Geld.

Der Verlauf meiner Aktivitäten bei Google endet im Oktober 2018. Zu diesem Zeitpunkt verstand ich, dass Digitalisierung auf Dauer nicht funktioniert ohne gewisse Rahmenbedingungen. Dies war vermutlich davon geprägt, dass ich schon viele Jahre programmierte und ich mich immer mehr für die Hintergründe der undurchschaubaren digitalen Welt interessierte. Ich distanzierte mich von Anwendungen der Unternehmen, die mir nicht transparent darlegen konnten, welche Daten sie wie nutzten. Ich wollte nicht mehr in der Währung Daten bezahlen.

Während ich im privaten Bereich selbst entscheiden kann, was ich nutzen möchte, war es jedoch ein weiter Weg, das auch in der Schule zu erreichen.

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© Textquelle: Netzpolitig.org | 21.01.2021 um 12:59 Uhr - Gastbeitrag, Lukas Wagner - in Datenschutz - 166 Ergänzungen | https://netzpolitik.org/2021/microsoft-teams-oder-nichts

Berliner Datenschutzbeauftragte aktualisiert Videokonferenz-Liste

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Laut einem erneuten Test der gängigen Videokonferenzsysteme durch die Berliner Datenschutzbehörde bestehen nach wie vor zahlreiche Mängel. Rot, Rot, Rot – die Liste der Videokonferenzdienste, die sich die Berliner Datenschutzbehörde angeschaut hat, steht eher auf Stop als Go. Das Ampelsystem bescheinigt den meisten Anbietern keinen ausreichenden Datenschutz. So lautete das Ergebnis auch vor einem Jahr schon. Allerdings sagt die Datenschutzbeauftragte, Maja Smoltczyk, auch, es gäbe inzwischen ausreichend Dienste, die rechtskonform einsetzbar seien. Dazu zählt sie etwa "alfaview", den Videodienst von mailbox.org und "Wire", mehrere Dienste, die auf "Jitsi" basieren sowie "BigBlueButton".

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© Textquelle: heise online News 02/2021 (emw)

Mief in der Schulbehörde: Hamburgs Digitalunterricht gab es schon 1971


Keine Frage, das Covid-19 Virus und die neuen Mutationen sind eine Gefahr für unser aller Gesundheit. Verharmlosen ist absolut nicht angebracht! Doch Fragen muss sich beispielsweise die Hamburger Schulbehörde gefallen lassen, ja eigentlich mehr als das, sie gehören endlich mal mit einem Konzept beantwortet.

Allein aus eigener Erfahrung des Autors dieser Kolumne, gestützt von zahlreichen Zuschriften und Kommentaren in den sozialen Netzwerken, muss man doch feststellen, dass der Schulbetrieb oder wie es in Hamburg genannt wird, die Aussetzung des Präsenzunterrichts, vielerorten chaotisch und unkoordiniert vonstatten geht. Bezeichnenderweise zeigt die gewählte Begrifflichkeit auch gleich das Problem auf: Es gibt kein vernünftiges, allgemeingültiges Konzept für Hamburg.

Schlimmer noch: Je nach Schule gelten andere Regeln, sogar innerhalb einer Schule werden gelegentlich unterschiedliche Plattformen genutzt. So auch bei meiner Tochter, die eine Stadtteilschule in Neugraben-Fischbek besucht. Mathematik und Englisch über eduPort und Deutsch über moodle, der eine Lehrer macht diese Regeln und die andere Lehrerin wieder eine andere Regel. In der Mehrzahl werden PDF-Dateien verschickt, oft gleich zahlreiche in einer E-Mail. Dann ausdrucken, ausfüllen, einscannen und zurück senden. Zum Lesen der E-Mails muss man sich in das jeweilige Programm einloggen.

Entschuldigung!!! Das ist kein moderner Digitalunterricht, das ist eine Sache, die schon 1971 funktioniert hat. Und noch heute besser funktionieren würde, wenn man gleich die E-Mail an vorhandene E-Mail Postfächer der Kinder senden würde. Ist das der Anspruch, den Sie haben, Herr Rabe? Fuxx! (Entschuldigung, das ist die Verärgerung!).

Was zum Teufel hindert die Stadt daran, etwa auf fertige Lösungen wie schlaukopf.de zurückzugreifen? Ein Portal, wo die Aufgaben fertig in einer Oberfläche vorhanden sind, für alle Jahrgänge und Schulformen mit sofortigen Lernkontrollen! Und Scheixxe nochmal, auch viel günstiger als diese Lösungen von 1971.

Sie muten uns Eltern, zumal auch mit mehreren Schulpflichtigen Kindern Dinge zu, die absolut vermeidbar wären. Und das ist einfach nicht nur nicht okay, das ist Mist! Die Kinder können mehr. Hier versagt die Behörde auf ganzer Linie. Ein vernünftiges digitales Konzept kann nämlich auch in der Zukunft die knappen Ressourcen – bedingt durch den Zuzug nach Hamburg – deutlich entlasten. Präsenzunterricht an nur 3 oder 4 Tagen der Woche ist auch außerhalb einer Pandemie erstrebenswert. Und fördert ganz nebenbei das selbstständige Arbeiten der Teenager. Mal ganz abgesehen von den weiteren Entlastungen, wie etwa Betriebskosten der Schulen, weniger Verkehre und Co2 Einsparungen.

Die Polizei würde sagen, jetzt ist es Zeit VOR die Lage zu kommen. Ja, verdammt, höchste Zeit!

 

Autor:

Andreas Scharnberg
ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Letzte Veröffentlichung des Artikel:
Aktuelles aus Süderelbe, 21.01.2021

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© Mit freundlicher und ausdrücklicher Genehmigung durch Herrn Andreas Scharnberg