EuGH Urteil zu "Privacy Shield"


der Eine oder Andere mag es verfolgt haben: Am 16.07.2020 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) die sog.
"Privacy Shield"-Vereinbarung gekippt, aufgrund derer die Übertragung personenbezogener Daten aus der EU in die USA legalisiert werden sollte.Grund für dieses Abkommen war, dass die USA im Verhältnis zur EU ein sog. „unsicherer Drittstaat" sind, was das von der EU geforderte Datenschutzniveau betrifft. Wie nicht anders zu vermuten, ging es mal wieder um Facebook, Google, Microsoft, Apple, Yahoo, Amazon, usw., die von unzähligen EU Bürgern und Organisationen genutzt werden und die massenhaft personenbezogene Daten aus der EU erheben, speichern und verarbeiten. Vieles mit Wissen und Wollen der Nutzer, vieles aber eben auch ohne deren Einwilligung dazu jemals eingeholt zu haben.

Weiterlesen

Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit

 Hinweise für Berliner Verantwortliche zu Anbietern von Videokonferenz-Diensten



Obwohl der nachfolgende Bericht auf Berliner Verantwortliche abzielt, ist er auch für andere Regionen durchaus hilfreich in Bezug auf eine Entscheidungsfindung zum Einsatz von Audio- und Videokonferenzplattformen (Anm.d.Redaktion) 



Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit als Datenschutz-Aufsichtsbehörde wird vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie verstärkt hinsichtlich des daten-schutzkonformen Einsatzes von Videokonferenzlösungen kontaktiert. Um unserer Aufsicht unterliegenden Verantwortlichen die Prüfung der Rechtmäßigkeit der Nutzung verschiedener Lösungen zu erleichtern, veröffentlichen wir folgend die Ergebnisse der durch uns durchgeführten Kurzprüfungen der Videokonferenz-Dienste verschiedener Anbieter, wobei wir den Schwerpunkt auf die Bewertung der Rechtskonformität der von den Anbietern angebotenen Auftragsverarbeitungsverträge gelegt haben. Sofern die Anbieter nach einer Kurzprüfung rechtskonforme Auftragsverarbeitungsverträge bereithalten sowie uns Informationen bzw. einen Test-Zugang zur Verfügung gestellt haben, erfolgte zudem eine kursorische Untersuchung einiger technischer Aspekte der Dienste. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen haben wir in den Anmerkungen zu den einzelnen Anbietern zusammengefasst, um es den Verantwortlichen zu erleichtern, einen für ihre Zwecke geeigneten Dienst auszuwählen und, soweit erforderlich, ergänzende technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen. Zu diesen Maßnahmen kann es insbesondere gehören, sich der Identität der Teilnehmenden der Konferenz und der Sicherheit der Verbindung zu versichern, wenn der gewählte Dienst hierfür nur Mechanismen bereithält, die in Anbetracht der Sensitivität der zu besprechenden Daten nicht angemessen sind. Leider sind nach derzeitigem Entwicklungsstand alle betrachteten Dienste mit Ausnahme von Wire in der Standardkonfiguration für den Austausch von Informationen mit hohem Schutzbedarf nicht geeignet. Weitere nützliche Hinweise zur datenschutzgerechten Konfiguration und Nutzung von Videokonferenzdiensten, die wir hier nicht wiederholen, sind den vielfältigen Veröffentlichungen zu entnehmen, die in jüngster Zeit zu dem Thema erschienen sind.

Weiterlesen

Copyright

© Quelle: Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit

Empfehlung: Chaosradio | Videokonferenzen ohne Cloud vom 27.06.2020


In Zeiten von Corona heißt es, trotzdem vernetzt zu bleiben. Die etablierten Anbieter von Videokonferenz-Lösungen konnten in den ersten Monaten der Pandemie große Zuwächse ihrer Nutzerzahlen verzeichnen. Schulen und andere Bildungseinrichtungen sind oft geneigt, fertige Lösungen einzukaufen. Aber es gibt auch Alternativen, die sich nicht verstecken müssen. In dieser Episode geht es um die technischen und rechtlichen Grundlagen, Fallstricke und Tipps für das Betreiben Freier Videokonferenz-Software wie "Jitsi" oder "BigBlueButton".

Direktbeitrag: https://chaosradio.de/cr261-videokonferenzen-ohne-cloud
 



Virtuelles Lernen und Videokonferenzen sind während der Pandemie für viele alltäglich geworden. Über die technischen und rechtlichen Grundlagen sowie die Vorzüge von Freier Software spricht Monoxyd heute mit Steini, Lukas und basisbit im Chaosradio Nr.261


An dieser Stelle möchten wir noch einmal darauf verweisen, dass der "Runde Tisch der norddeutschen Vereine" in Zusammenarbeit mit den "Norddeutschen Landesverbänden der Kita-, Schul- und Fördervereine" mit allen zur Verfügung stehenden digitalen Werkzeugen und Open Source Software, Einrichtungen und Organisationen aus dem Erziehungs- und Bildungsbereich sowie gemeinnützige Kita-, Schul- und Fördervereine und schulpolitische Gremien unterstützt. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte die nachfolgenden E-Mail Adressen: info@lsfh.de | info@gsh24.de . 

Weiterlesen

Copyright

© Mit freundlicher Genehmigung und Autorisierung von "Chaosradio" (Berlin)

By accepting you will be accessing a service provided by a third-party external to https://rtnv.de/