PINKWARE“ – DIE GRÖSSTE BEDROHUNG FÜR KLEINE VEREINE


Menschen, nicht Technik, sind die größte Bedrohung für die IT-Sicherheit einer Wohltätigkeitsorganisation, warnen Experten.

Chloe Green
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© Text: Chloe Green | 21.05.2019, Quelle: Charity Digital News Copyright © 2018 TechSoup Global. This work is published under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-3.0 Unported.

Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule" 2019 – Wir l(i)eben Zukunft.




Seit 5 Jahren verleiht die Stiftung Bildung den Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule". 
Hier gibt es eine enge Zusammenarbeit mit den Landesverbänden für die Fördervereine in Kitas und Schulen. Die Verbände übernehmen die Rolle der regionalen Ansprechpartner und nominieren ausgewählte Projekte. Im Focus der bundesweiten Aktion stehen beispielgebende und erfolgreiche Projekte in Kitas und Schulen, die maßgeblich durch die Fördervereine vor Ort initiiert, begleitet und geprägt werden.
 

Worum geht es in der Ausschreibung 2019?

Angedockt an das diesjährige Thema der Jugendnachhaltigkeitskonferenz youcoN: „Wir l(i)eben Zukunft." soll auch der diesjährige Förderpreis zeigen, dass junge Menschen sich mit Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auseinandersetzen. Beispielhaft hierfür sind die BNE-Aktivitäten der Stiftung Bildung sowie der Kita- und Schulfördervereine, die sich unter anderem in der frühkindlichen Bildung und in Schulen dem nationalen Aktionsplan BNE widmen. Siehe https://www.stiftungbildung.com/jugendbeteiligung/. Gesucht werden Projekte, die Kindern und Jugendlichen eine positive Auseinandersetzung mit der Zukunft ermöglichen.
 

Wie kann sich mein Verein für den Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule" 2019 bewerben?

Aus den eingereichten Projekten der Verbände werden insgesamt drei Projekte ausgewählt die ein Preisgeld von 5.000 € zur freien Verfügung erhalten. Außerdem werden alle nominierten Projekte zu einem Seminartag in Berlin eingeladen und auf der Internetseite der Stfitung Bildung, sowie eventuellen Partner*innen präsentiert. Alle notwendigen Informationen zu möglichen Projekten, Bedingungen und Hinweise zur Bewerbung, zu Fristen und Verfahren finden sie in dem am Ende des Beitrags verlinkten PDF-Dokument.

Der Bewerbungszeitraum endet am 30. Juni 2019.

Hamburger Schul- und Fördervereine von Kitas und Schulen bewerben sich direkt mit ihren Projekten beim "Landesverband der Kita-, Schul- und Fördervereine Hamburg (LSFH) e.V." Für Anfragen und weitere Informationen stehen Ihnen die Mitarbeiter*innen des LSFH über die auf dieser Internetseite verfügbaren Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung. Weitere Informationen entnehmen Sie dem nachfolgenden PDF-Dokument.

Dateiname: FRDERPREIS_2019_Ausschreibung
Dateigröße: 558 kb
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Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! 

Mit freundlichen Grüßen
Tanja König
Vorstand LSFH e.V. | Stiftung Bildung, Regionalmanagerin Hamburg
E-Mail: chancen-patenschaften@lsfh.de
 
 

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Neue Gerichtsurteile - Vereinsrecht



Bezahlte Sportler:
Nachweispflichten bei der 400-Euro-Grenze


Bei Zahlungen bis 400 Euro im Monatsschnitt werden Sportler nicht als "bezahlte" Sportler behandelt. Das hat Folgen für die Zweckbetriebseigenschaft der Sportveranstaltungen. Pauschale Zahlungen über 400 Euro sind aber schädlich. Sportliche Veranstaltungen können nach § 67a Abgabenordnung (AO) in zwei Fällen ein Zweckbetrieb sein:

  1. Die Einnahmen aus allen sportlichen Veranstaltungen sind nicht höher als 45.000 Euro (einschließlich Umsatzsteuer) pro Jahr. Dann erfolgt eine pauschale Behandlung als Zweckbetrieb, auch wenn bezahlte Sportler beteiligt sind.
  2. Die Einnahmen überschreiten zwar 45.000 Euro, der Verein hat aber auf die Anwendung der pauschalen Zweckbetriebsgrenze verzichtet (d.h. zum Zweckbetrieb optiert). Dann sind alle sportlichen Veranstaltungen ein Zweckbetrieb, an denen kein bezahlter Sportler beteiligt ist.

Die Finanzverwaltung hat zur Vereinfachung eine pauschale Grenze von 400 Euro im Monatsdurchschnitt festgelegt, bis zu der vereinseigene Sportler nicht als bezahlte Sportler eingestuft werden (AEAO, Ziffer 32 zu § 67a). Es handelt sich hier um einen pauschalen Aufwandsersatz. Bei Zahlungen bis 400 Euro pro Monat (im Schnitt, d.h. bis 4.800 Euro pro Jahr) werden die Zahlungen also ohne Einzelnachweis der wirklichen Aufwendungen als Aufwandsersatz und nicht als Vergütung behandelt. Das Niedersächsische Finanzgericht (FG) hat sich nun mit der Frage beschäftigt, ob und wie diese Regelungen zum pauschalen Aufwandsersatz anzuwenden ist ( Urteil vom 25.04.2019, 11 K 134/17 ).
 

FG bestätigt Pauschalgrenze von 400 Euro

Das FG bestätigte die Verwaltungspraxis zur 400-Euro-Grenze. Die Verwaltungsregelung sei sachgerecht ist und biete eine für die tatsächlichen Verhältnisse angemessene Abgrenzungsregelung. 
Es stellte aber klar:

  1. Werden Aufwendungen über 400 Euro erstattet, sind die gesamten Aufwendungen im Einzelnen nachzuweisen.
  2. Als solche Aufwendungen kommen insbesondere Sportkleidung und -ausrüstung, Mehraufwand für Unterkunft und Verpflegung bei Teilnahme an auswärtigen Sport-veranstaltungen, Fahrtkosten, Trainings-, Kursus- und Lehrgangsgebühren oder Teilnahmegebühren in Betracht.
  3. Die Entschädigungsgrenze von 4.800 € pro Jahr muss der Verein für jeden Sportler getrennt berechnen. Dabei muss er sämtliche Zahlungen an den Spieler einbeziehen.
  4. Zu erfassen sind auch Vergütungen und Vorteile durch Dritte, unabhängig davon, ob sie verdeckt oder offen als Geld- oder Sachleistung zugewendet wurden.

Eine andere Form des Nachweises als Einzelbelege hält das FG für nicht zulässig. Eine bloße Übersicht z.B. über die Trainingszeiten genügt nicht.
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© Vereinsinfobrief Nr. 366 – Ausgabe 8/2019 – 30.05.2019