Einblicke in ein besonderes schulisches Leben

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Die Grundschule An der Haake in Hamburg ist ein Bewerber auf den Deutschen Schulpreis 2019. Die Schule hat ein vielseitiges und anspruchsvolles Profil, praktiziert Inklusion und hat Antworten auf ihre spezifischen Herausforderungen in einem schwierigen sozialen Umfeld gefunden. Die Jury des Deutschen Schulpreises hat die Schule besucht, um zu sehen, wie die Institution in den sechs Qualitätsbereichen aufgestellt ist.

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© Quelle: Deutsches Schulportal, Fabian Schindler -/ 06. März 2019, Bildquelle: pixabay-/klimkin

Sponsorenlauf - Um warum so ein Projekt gut ist

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Ein Sponsorenlauf ist ein einzigartiges emotionales Erlebnis für die Schulgemeinschaft und schafft eine echte Erfahrung von Zugehörigkeit und Wir-Gefühl. Das schweißt zusammen. 
Jeder kann seinen Beitrag zum Gelingen des großen Ganzen leisten. Das stärkt Selbstbewusstsein und Identifikation. Es entsteht ein festes Fundament für eine Schulentwicklung, an der alle beteiligt sind. Der Erlös schafft finanzielle Spielräume für Wünsche, die sonst nicht verwirklicht werden könnten. Die Beziehungen zu den Eltern und zu Unternehmen im Umfeld der Schule werden gestärkt. Und oft gibt es schöne Presse-Berichte.

Wie das Kompetenzen fördert

Schülerinnen und Schüler erleben, dass es in einer Gemeinschaft auf jeden Einzelnen ankommt – auch auf „mich": beim Laufen, als Streckenposten, im Sanitäts- oder Orga-Team genauso wie beim Einwerben von Sponsoren. Da zeigt sich, was Engagement mit Erfolg zu tun hat. Zu erleben, wie wichtig es ist, sich Ziele zu setzen und mit Disziplin voll durchzuziehen, das macht was im Kopf – zum Beispiel Dinge infrage zu stellen und zu hinterfragen, eigenständig kreative Lösungsansätze zu finden und zu überlegen, wie man „sein" Team dazu kriegt zu tun, was man will. Das alles ist auch ein Kommunikations-Training. Und durch die Beteiligung am Team-Ergebnis entsteht eine Wertschätzung, die anders nicht möglich wäre.

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© Textquelle und Bildnachweis mit freundlicher Genehmigung durch: "Das macht Schule"

Eltern prägen Chancen lebens­lang

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Je höher gebildet die Eltern, desto besser die Chancen der Kinder, zeigt der jüngste Bildungs­bericht der OECD.

Sehr stark ist auch der Einfluss der Herkunft. Der Einfluss des Elternhauses auf gleiche Chancen nimmt im Laufe des Lebens eher zu als ab. Zu diesem Schluss kommt der Bildungs­bericht der OECD „Bildung auf einen Blick", der am Dienstag in Berlin vor­gestellt wird. Dabei spielen Faktoren wie der soziale Status der Eltern, Geschlecht und Herkunft eine starke Rolle.

Demnach ist die Wahrscheinlichkeit eine Kita zu besuchen, die Hoch­schul­reife zu erlangen und ein Studium oder eine vergleichbare höhere Berufs­bildung zu absolvieren, für diejenigen, deren Eltern einen niedrigeren Bildungs­stand haben, geringer als für diejenigen mit mindestens einem Eltern­teil mit einem Hoch­schul­abschluss haben.

Und: Wer nur eine einfache Berufs­bildung erworben hat, ist mit geringerer Wahr­scheinlich­keit in Beschäftigung und verdient weniger als jemand mit einem Hoch­schul­abschluss.

In Deutschland hat sich der Anteil der Unter-Drei­jährigen, die eine Kita besuchen seit 2005 deutlich erhöht und zwar von 17 auf 37 Prozent. Kinder, deren Mütter einen Hoch­schul­abschluss haben profitieren aller­dings in größerem Ausmaß von früh­kindlicher Bildung – fast jedes zweite unter Drei­jährige besucht eine Kita oder Tages­mutter. 

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© Quelle:Dieser Artikel erschien am 11.09.2018 in der taz Autorin: Anna Lehmann. Bildquelle: pixabay