Deutscher Bibliotheksverband e.V.

 Fördermittel für Projekte in 2020/-2021


bewerben Sie sich jetzt, wenn Sie z.B. Lese- und Schreibwerkstätten, Stadtrallyes oder Höspielworkshops für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre entwicklen möchten.  
Noch bis September können Anträge außer der Reihe auf Fördermittel für Projekte in 2020 eingereicht werden.  Aktionen der digitalen Leseförderung, die z.B. für die Herbstferien 2020 geplant sind, können sowohl digital als auch analog oder in einer Mischform stattfinden. Vor Antragstellung sollten Sie bezüglich des Konzeptes und des Zeitplans Rücksprache mit dem Projektteam halten.  Es wäre gut, wenn zwischen Antragstellung und geplantem Projektbeginn circa sechs Wochen liegen. 


Antragsberechtigt sind Bibliotheken und andere juristische Personen in einem lokalen Bündnis aus mindestens drei Einrichtungen. Die Förderung ist nicht an eine Mitgliedschaft beim Deutschen Bibliotheksverband (dbv) gebunden. In welcher Form Projekte der kulturellen Bildung trotz Kontaktbeschränkungen und Hygieneauflagen umgesetzt werden können, ist u.a. auf https://www.lesen-und-digitale-medien.de/de_DE/best-practice-projekte-corona beschrieben. Sie finden dort natürlich auch Anregungen für Präsenzveranstaltungen.

Frist für die nächste offizielle Antragsrunde für Mittel von 2021 bis Juni 2022 ist der 31. Oktober 2020. 
Haben Sie Lust bekommen, sich bei „Total Digital!" zu beteiligen? Wenden Sie sich mit Ihren Fragen, ersten Ideen oder konkreten Plänen gerne an das Projektteam. 

Brigitta Wühr
Projektleiterin „Total Digital! Lesen und erzählen mit digitalen Medien"
Deutscher Bibliotheksverband e.V.
Fritschestr. 27-28
10585 Berlin

030/644 98 99-13

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Copyright

© Deutscher Bibliotheksverband e.V.

EuGH Urteil zu "Privacy Shield"


der Eine oder Andere mag es verfolgt haben: Am 16.07.2020 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) die sog.
"Privacy Shield"-Vereinbarung gekippt, aufgrund derer die Übertragung personenbezogener Daten aus der EU in die USA legalisiert werden sollte.Grund für dieses Abkommen war, dass die USA im Verhältnis zur EU ein sog. „unsicherer Drittstaat" sind, was das von der EU geforderte Datenschutzniveau betrifft. Wie nicht anders zu vermuten, ging es mal wieder um Facebook, Google, Microsoft, Apple, Yahoo, Amazon, usw., die von unzähligen EU Bürgern und Organisationen genutzt werden und die massenhaft personenbezogene Daten aus der EU erheben, speichern und verarbeiten. Vieles mit Wissen und Wollen der Nutzer, vieles aber eben auch ohne deren Einwilligung dazu jemals eingeholt zu haben.

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Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit

 Hinweise für Berliner Verantwortliche zu Anbietern von Videokonferenz-Diensten



Obwohl der nachfolgende Bericht auf Berliner Verantwortliche abzielt, ist er auch für andere Regionen durchaus hilfreich in Bezug auf eine Entscheidungsfindung zum Einsatz von Audio- und Videokonferenzplattformen (Anm.d.Redaktion) 



Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit als Datenschutz-Aufsichtsbehörde wird vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie verstärkt hinsichtlich des daten-schutzkonformen Einsatzes von Videokonferenzlösungen kontaktiert. Um unserer Aufsicht unterliegenden Verantwortlichen die Prüfung der Rechtmäßigkeit der Nutzung verschiedener Lösungen zu erleichtern, veröffentlichen wir folgend die Ergebnisse der durch uns durchgeführten Kurzprüfungen der Videokonferenz-Dienste verschiedener Anbieter, wobei wir den Schwerpunkt auf die Bewertung der Rechtskonformität der von den Anbietern angebotenen Auftragsverarbeitungsverträge gelegt haben. Sofern die Anbieter nach einer Kurzprüfung rechtskonforme Auftragsverarbeitungsverträge bereithalten sowie uns Informationen bzw. einen Test-Zugang zur Verfügung gestellt haben, erfolgte zudem eine kursorische Untersuchung einiger technischer Aspekte der Dienste. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen haben wir in den Anmerkungen zu den einzelnen Anbietern zusammengefasst, um es den Verantwortlichen zu erleichtern, einen für ihre Zwecke geeigneten Dienst auszuwählen und, soweit erforderlich, ergänzende technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen. Zu diesen Maßnahmen kann es insbesondere gehören, sich der Identität der Teilnehmenden der Konferenz und der Sicherheit der Verbindung zu versichern, wenn der gewählte Dienst hierfür nur Mechanismen bereithält, die in Anbetracht der Sensitivität der zu besprechenden Daten nicht angemessen sind. Leider sind nach derzeitigem Entwicklungsstand alle betrachteten Dienste mit Ausnahme von Wire in der Standardkonfiguration für den Austausch von Informationen mit hohem Schutzbedarf nicht geeignet. Weitere nützliche Hinweise zur datenschutzgerechten Konfiguration und Nutzung von Videokonferenzdiensten, die wir hier nicht wiederholen, sind den vielfältigen Veröffentlichungen zu entnehmen, die in jüngster Zeit zu dem Thema erschienen sind.

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Copyright

© Quelle: Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit

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